Category Archives: Tagebuch 2010

Tag 5 – 01.07.2010

Tag 5 – 01.07.2010  (Sport-Rallye):
Hallo zusammen! Heute wurden wir mit WM-Musik und von allen Gruppenleitern im Sport-Dress geweckt. Vor dem Frühstück haben wir uns auf dem Hof versammelt. Es wurde eine Sport-Rallye angekündigt. Mit Beamer und Leinwand und viel Trara wurden wir in sogenannte Familien aufgeteilt und es wurde der Tagesablauf erläutert. In den Familien waren Teilnehmer aus allen Altersklassen/ Gruppen vertreten. Die Familien haben lustige Vereinsnamen wie z.B. Union Talentfrei oder 1. FC Lahme Ente erhalten. Das Frühstück haben wir dann in den Familien zu uns genommen und uns anschließend Lunch-Pakete gemacht. Nach dem Frühstück haben wir uns mit Fahrrädern auf den Weg gemacht. Zwischen Buren und Ballum gab es viele Station die wir nach und nach anfahren mussten. Bei den einzelnen Stationen mussten wir unterschiedliche Aufgaben und Spiele erledigen. Die Gruppenleiter haben die Stationen betreut und waren alle entsprechend einer bestimmten Sportart verkleidet. Es gab z.B. eine Basketball-Station, eine Biathlon-Station oder aber auch eine Hockey-Station. Erschöpft vom vielen Fahrradfahren und von dem guten und sonnigen Wetter kamen wir am späten Nachmittag wieder auf dem Hof an. Wir haben schnell geduscht und uns ein wenig ausgeruht um dann anschließend zusammen auf dem Hof Abendbrot gegessen. Es gab Nudeln mit Käse-Soße und Salat. Zum Nachtisch gab es Eis. Nach dem Abendessen gab es eine Abschluss-Schow in der die einzelnen Familien ihre Vereins-Hymnen und Vereinsflaggen präsentieren und unterschiedliche kurze Spiele spielen konnten. Abschließend gab es eine stimmungsvolle Punktevergabe für die Spiele an den Stationen und für Hymne und Flagge. Gewonnen hat der Verein CJVM Grotten-Schlecht. Nach kurzem Aufräumen und einer ruhigen Abendrunde ging es direkt ins Bett.

Tag 5 – 30.06.2010

Tag 4 – 30.06.2010  (Wasserschlacht):
Heute haben wir den Tag mit einer Yoga-Morgenrunde begonnen. Wir haben uns zusammen auf dem Sportplatz getroffen und haben ein paar Übungen gemacht um unsere „Mitte“ zu finden. Der Vormittag beinhaltete ganz normales Gruppenprogramm. Bei schönem Wetter und aufgrund der Badezeit sind die meisten Gruppen zum Strand gelaufen. Zum Mittagessen gab es Reispfanne und zum Nachtisch Vanille-Vla. Nach dem Mittagessen gab es die erste Wasserschlacht auf dem Hof – angezettelt von Gruppe 1. Die Freunde über die Abkühlung war groß. Nach der Freiphase am Nachmittag sind wir in den Gruppen wieder vom Hof gegangen und haben viele Spiele gespielt. Beim Abendessen haben wir ordentlich reingehaun und in der Abendfreizeit gab es wieder viele sportliche Aktivitäten. Zur Abendrunde sind wir mit dem gesamten Lager zum F3-Hof gegangen um die F3 für die Abendrunde abzuholen. Als wir dann wieder auf den Molenaar-Hof kamen hörten wir schon von Weitem das Lied „Leuchtturm“ von Nena. Mitten auf dem Hof stand dann unsere diesjährige „Mitte“ – ein selbstgebauter Leuchtturm mit ausgesägten Sternen. Diese Sternförmigen Löcher sollen im Laufe der Freizeit von den einzelnen Gruppen mit selbstgestalteten Plexiglas-Sternen bestückt werden. Im Rumpf des Leuchtturms ist eine Beleuchtung angebracht sodass die Sterne entsprechend leuchten können. Nach einigen Worten über Idee und Bedeutung der Mitte haben wir zusammen mit allen eine speziell für uns umgeänderte Version von Nenas „Leuchtturm“ gesungen. Die Stimmung war super und mit einem neuen Ohrwurm ging es dann ins Bett.

Tag 3 – 29.06.2010

Tag 3 – 29.06.2010  (Gottesdienst):

Der heutige Tag war vom Wetter her ein typischer Ameland-Tag. Zur Morgenrunde und im darauf folgenden Gruppenprogramm hatten wir warmes sonniges Wetter. Die Gruppen 1 und 2 haben ihren Wüstentag nachgeholt und haben sich auf den Weg in Richtung Strand gemacht. Die anderen Gruppen haben das Gruppenprogramm am Waldspielplatz, auf der Spielwiese, am Strand und in Nes verbracht. Hierbei ist lobend zu erwähnen, dass die gesamte Gruppe 3 geschlossen in der Nordsee baden war. Angeblich war das Wasser gar nicht so kalt…
Gegen Mittag haben wir dann zwei Gäste begrüßen dürfen: Herrn Pfarrer Wingert und Stefan Keil (Gemeindereferent der St. Augustinus). Zum Mittagessen gab es die heiß ersehnten halben Kollegen (Hähnchenschnitzel) mit Kartoffeln, Erbsen&Möhren und Soße. Zum Nachtisch gab es leckeren Früchtequark. Schon während des Essens zogen dichtere Wolken am Himmel auf. Nach dem Essen hatten wir Freizeit. Pünktlich zum Beginn der Gruppenphase fing es an ein paar Tropfen zu regnen. Wir haben uns trotzdem auf den Weg gemacht. Im Anschluss an die Gruppenphase haben wir dann gemeinsam auf dem Hof Gottesdienst gefeiert. Zur Freude aller waren die Wolken verschwunden und die Sonne schien wieder. Thema des Gottesdienstes waren Bibelstellen mit Heldengeschichten von Jesus. Die Gruppen hatten die Aufgabe die ihnen zugeordneten Bibelstellen auf die heutige Zeit zu beziehen und eine Fürbitte zu formulieren. Nach dem Gottesdienst haben wir bei toller Stimmung auch das Abendessen auf dem Hof zu uns genommen. In der anschließenden Freiphase gab es zum ersten Mal musikalische Darbietungen in der Raucherecke. Mit Gitarren, Percussion und Gesangsbüchern haben Teilnehmer aller Altersgruppen zusammen ordentlich Gas gegeben und lauthals Lieder geträllert. Nebenbei wurde auf dem Fußballplatz das ein oder andere Spiel absolviert. Der Tag endete mit einer ruhigen Abendrunde.

Tag 2 – 28.06.2010

Tag 2 – 28.06.2010  (Wüstentag):
Heute waren einige von uns schon vor der Morgenrunde wach und konnten den ersten richtigen Tag auf Ameland kaum erwarten. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir in den einzelnen Gruppen in den sogenannten Wüstentag gestartet. Mit Lunchpaket, ganz viel Trinken, Kopfbedeckung und Sonnencreme sind wir mit unserer Gruppe den ganzen Tag bis zum Abendbrot unterwegs gewesen. Viele Gruppen von uns waren am Strand oder am Waldspielplatz und haben tolle Spiele wie z.B. Pott ist weg oder Zip-Zap gespielt. Wir konnten auf dem Weg ganz viel quatschen und haben uns in der Gruppe noch besser kennengelernt. Die Gruppen 1 und 2 haben den Hof hergerichtet – Lichterketten aufgehangen, Plakate gemalt, die Garage eingeräumt und Spiele und Materialien bereit gestellt. Auf dem Hof angekommen und vor dem Essen haben viele von uns noch schnell geduscht. Dann gab es endlich das heiß ersehnte Abendessen: Nudeln mit Stroganoph (Mettsoße) – ein Ameländer-Traditionsgericht. Wir hatten natürlich richtig viel Hunger und haben laut den Lucies (unseren Kochfrauen) knapp 20kg Nudeln und viel Salat verputzt. Zum Nachtisch gab es Fruchtcocktail. Gesättigt, glücklich und zufrieden hatten wir unsere erste Freiphase. Es wurden Fußball, Volleyball und andere Spiele gespielt aber Highlight der Freiphase waren auf jeden Fall die Bank und der Kiosk. Endlich konnten wir zum ersten Mal von unserem Taschengeldkonto Geld abheben und gleich wieder für ein paar Süßigkeiten am Kiosk ausgeben  – der Ansturm war ziemlich groß. Müde und erschöpft aber total begeistert von den ersten Erlebnissen sind wir ins Bett gefallen und nach 15 Minuten war es in den Schlafsälen mucks-mäuschen Still.

Tag 1 – 27.06.2010

Tag 1 – 27.06.2010  (Anreise):
Hallo zusammen!
Im Anschluss an den Reisegottesdienst haben wir uns mit den Bussen auf den Weg in Richtung Holwerd gemacht. Schon im Bus hatten wir sehr viel Spaß und haben uns mit anderen Kindern viel unterhalten und Karten gespielt. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens konnten wir anstelle der 15.30 Uhr Fähre schon die Fähre um 14:30 Uhr von Holwerd nach Ameland nehmen.
Am Anleger war spitzen Wetter und die Stimmung stieg nochmal ein gutes Stück. Auf Ameland angekommen haben wir uns schnell auf den Weg in Richtung Molenaarhof gemacht da ja das Fußballspiel Deutschland gegen England immer näher rückte. Nach und nach sind die Gruppen dann auf dem Hof eingetrudelt und haben nacheinander die Betten bezogen.
Wer fertig war, durfte dann mit Leinwand und Beamer das Fußballspiel gucken. Über den Sieg haben wir uns sehr gefreut. Anschließend gab es Abendbrot mit Kartoffelsalat und heißen Würstchen.
Alle haben ordentlich reingehauen. Nach dem Abendbrot haben wir uns mit den Gruppen auf den Weg durch unser Dorf „Buren“ gemacht. Die Gruppenleiter haben uns wichtige Orte gezeigt wie z.B. Telefonzelle oder Supermarkt. Um 22.00 Uhr haben wir uns alle zusammen am Strand zu einer Abendrunde getroffen. Wir hatten das Glück einen tollen Sonnenuntergang beobachten zu können.
Dann ging es zurück zum Hof und endlich ins Bett – wir waren nämlich ganz schön kaputt nach so einem langen Tag.