Tag 1 – 23.06.2017

Hallo liebe Daheimgebliebenen,

herzlich Willkommen in unserem Ameland Tagebuch 2017.

Starten möchte ich, der Ordnung halber, mit dem Bericht unseres gestrigen Reisetages.

Nachdem wir auf unserer Busreise von Staus verschont geblieben sind bekamen wir die Nordsee um 14 Uhr das erste Mal hinter dem Deich zu sehen. So konnten wir die Fähre bereits um 14:30 Uhr nehmen. Wir waren allerdings nicht das einzige Lager, dass wieder auf die schöne Insel übersetzen wollte – So voll habe ich die Fähre in all den Jahren noch nie erlebt!
Den Tag über wurden wir von Nieselregen begleitet. Auch als wir unseren gemeinsamen Fußweg zum Hof  angetreten habenbekamen wir den frischen Nordsee Wind und den ein oder anderen Tropfen von oben zu spüren .

In Buren angekommen, sind es nur noch zwei Ecken, um die wir biegen müssen, dann sieht man ihn schon. Das erste Mal überhaupt oder das erste Mal seit langer Zeit betreten wir wieder dem Hof Dunizicht. Im Mädchen- und im Jungenschlafsaal geht es dann direkt um die wirklich wichtigen Fragen: Ist mein Koffer da? Welches ist mein Schlafsack? Und wer schläft im Hochbett oben und wer unten? „Wollen wir uns unten ein Höhle bauen?“ höre ich im Mädchenschlafsaal die ersten Pläne, die geschmiedet werden. Nachdem alle Betten bezogen und der Hof, Sportplatz, Garage und Raucherecke erkundet sind ist es auch schon Zeit für die erste gemeinsame Mahlzeit im großen Esssaal. Dort werden die Lucies, unsere Kochfrauen und -männer, unter großem Applaus vorgestellt.

Abends ist noch Zeit das erste Mal den Ort Buren zu erkunden. Die einzelnen Gruppen machen, ausgestattet mit Regenjacken und natürlich festem Schuhwerk, eine erste Sightseeingtour. Obwohl der Ort nicht besonders groß ist gibt es schon einige Orte zu sehen. Die Robben, die Statue der Rixt, den kleinen Spielplatz, den Basketballkorb…

Um 21:45 Uhr  treffen wir uns wieder auf dem Hof, stellen uns das erste Mal in der großen Runde zusammen und Stefan geleitet uns durch die erste Abendrunde im Amelandjahr 2017. Ameland soll wissen, dass wir wieder da sind und deshalb werden alle Gruppen nacheinander in unsere Mitte gerufen und mit tosendem Applaus begrüßt. „Über den Wolken“ wird zum Abschluss des Tages gesungen – ein Amelandklassiker. Einige Gruppenleiter erzählen mir später, dass sie in diesem Moment wieder richtig auf Ameland angekommen sind.

Um das erste Mal Ruhe in den Schlafsaal zu bekommen, sind alle Gruppenleiter noch für einige Zeit in den Schlafsälen unterwegs. Dann folgt für uns die erste Leiterrunde im Bungalow. Einige Neuleiter durften ja heute diese „heiligen Hallen“ das erste Mal mit eigenen Augen sehen. Ein langer Tag geht zu Ende und die Spannung steigt. Was wohl die nächsten Tage mit sich bringen werden?