Tag 10 – 26.08.2014

Eine tragische Liebesgeschichte zwischen einem Hai und einer Frau, lustig interpretiert und interaktiv in Szene gesetzt von und mit Miriam und Anni, eröffnet den neuen Tag. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint! Wir schieben die 2. GV, damit die Gruppen Zeit mit- und füreinander haben und in der Sonne relaxen können. Der Wetterumschwung scheint vielen Kindern auf den Kreislauf zu schlagen. Es gibt erste Ausfälle, symptomatisch nichts Dramatisches, nur in der plötzlichen Häufung auffallend. Ein ruhiger Tag wird allen gut tun.

Die auf einem bunten Plakat angekündigten „Schafsköttel mit Ameiseneiern“ entpuppen sich Gott sei Dank als leckere Mettbällchen in Tomatensoße. Für den Nachtisch „überfallen“ wir die Snackbar gegenüber. 130 Softeis im Hörnchen mit Krokant oder Schoko-Überzug oder bunten Streuseln. Die beiden Betreiber transpirieren direkt neben der Kühlmaschine und wegen der langen Warteschlange auf der Hauptstraße glaubt ganz Buren an einen Sommerschlussverkauf in der Eisdiele. “ Danke Rainer! Und sonst keiner“, skandieren wir für unseren großherzigen Sponsor. Durch die Laola-Welle für vorbeifahrende Trabcarfahrer und Radler verbreitet sich eine Art Festivalstimmung im ganzen Ort.

Am Nachmittag sind viele Gruppen am Strand. Es ist zwar keine Badezeit, aber Werwolf spielen macht im warmen Sand doppelt so viel Spaß. Auf dem Volleyballfeld gibt es ein „Mixed“ mit spektakulären Ballwechseln und durch die vielen „Hechtbagger“ wird der Sand geradezu umgepflügt. Auch Wikingerschach wird actionreicher, wenn die Figuren leicht im Sand eingegraben sind. Einige schlafen ein. Ihre Westseite wird von der Sonne gewärmt, die Ostseite vom Wind gekühlt. Einseitige Gänsehaut fühlt sich beim Aufwachen komisch an. Zwischendurch landet ein Hubschrauber des ADAC in Strandnähe. Er macht viel Wind. Ziel der Notärzte ist nicht der Strand, sondern das „Hotel an Zee“. Die Vollsperrung des Strandweges wird schnell wieder aufgehoben.

In der Abendrunde inszenieren wir eine Bootstaufe. Es gibt drei Vorschläge für einen Schiffsnamen, gewählt wird über Fonstärkenmessung „Foppe Amelandia“. Die Flasche wird nicht zerdeppert, sondern mit dem Inhalt werden die beiden Erbauer Marion und Bernhard Muschik gefeiert. Ein Anker wird „ausgeworfen“, er symbolisiert, dass wir uns wohlfühlen auf dem Hof und hier ein Plätzchen gefunden haben, an dem wir richtig gerne sind und das in unseren Herzen bleibt, auch wenn wir längst wieder in den „Meeren der Alltäglichkeit“ (sorry!) unterwegs sind. Mit „Eine handvoll Erde“ klingt der Tag stimmungsvoll aus. Gute Nacht, Ameland, gute Nacht Hameln!

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