Tag 11 – 27.08.2014

Wovon soll ich erzählen, wo fang ich an? Beim Sonnenaufgang am frühen Morgen? Doch d en haben nur zwei Jogger am menschenleeren Strand gesehen. Oder lieber bei der Morgenrunde, die Anna mit vielen guten Wünschen gestaltete und sich damit von allen verabschiedete? Mittags ging ihre Fähre. Schade, und Danke Anna!

Das Gruppenprogramm am Morgen war sehr „chillig“, und die „halben Kollegen“ kamen mittags sehr gut an. Als es im Esssaal für die Lucies wieder donnerte, bekamen die Jungs in der Eisdiele gegenüber schon wieder das „P“ in die Augen, aber heute blieb der Überfall aus. Es gab Vanille Fla! Mmmh, zum Schüssel auslecken.

Nach dem Essen stürmten zwei halbgestylte Fernsehmoderatoren hektisch in den Esssaal, um die Vorbereitungen für die große Quizshow „Volles Mett…mmmh…lecker…zu kontrollieren. Der Zeitplan war eng, um 15.30 Uhr soll es losgehen und die Rundbürste steckte noch im Haar.

Mit Scheinwerfern, großer Leinwand und modernster Computertechnik hatte sich der Esssaal dann in ein professionelles Fernsehstudio verwandelt. Die beiden glänzend aufgelegten Moderatoren, Malte H. mit gegeltem Haar in näselndem Sächsisch und Miriam im „kleinen Schwarzen“ mit Gummistiefeln und weißem Kittel als Wurstfachverkäuferin, begrüßten die Zuschauer und die Paten der einzelnen Sachgebiete: Jürgen Klopp und Poldi (Sunshine und Julien) für den Bereich Sport (Kloppo irritierend ähnlich), You und Tube für den Bereich Kino/Film (Annika und Malte K.), für Klatsch und Tratsch waren Joko und Klaas eingeflogen worden (Krystian und Bjarne), Columbus assistierte für den Bereich Erdkunde (Jonas) und die Naturwissenschaft repräsentierte kein geringerer als der wild toupierte und total verschusselte Albert Einstein (Anne).

Vertreter der einzelnen Gruppen konnten sich in drei Alterskategorien in unterschiedlichen Sachgebieten und Schwierigkeitsgraden „frische Mettpunkte“ erspielen und im Modus „Alles oder nichts“ gegen die Experten verteidigen. Zwischendurch sorgten unterschiedliche Showacts für kurzweilige Unterhaltung. Die Sieger jeder Alterskategorie wurden abschließend gefeiert und mit „Wuntertüten“ aus dem Fundus einer Hamelner Bank und aus unserem Kiosk verwöhnt.

Den nächsten Knaller gab es beim Abendessen. Die Gruppenleiter forderten die Teilnehmer zum Fußballmatch heraus und präsentierten sich etwas furchterregend in schwarzen T-shirts mit dem Logo: „Bluebear“. Das Spiel wurde um 19.50 Uhr angepfiffen, dauerte 2×20 Minuten und am Ende stand es 6:3 für die Gruppenleiter.

Die Abendrunde gestaltete Gruppe 1. „Peter Pan“ lud mittels „Feenstaub“ zum Fliegen ein. Die Runde: „Mein feenstaub ist …“ machte deutlich, dass viele hier auf dem Hof in verschiedenen Situationen eine starke, „beflügelnde“ Solidarität erfahren.

Der Rest war Gesang, das leuchten der Sterne am Himmel und der Lichterkette über dem Hof. Es ist dunkel. Mehr geht nicht. Gute Nacht.

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