Tag 12 – 05.07.2016

Wie Bene schon richtig im Chat erwähnt, entwickelt sich das Wecken für die Gruppenleiter- und Leiterinnen immer mehr zur besonderen Herausforderung und die Abende werden zum Teil damit zugebracht eine Playlist zu erstellen, die zum einen alle ansatzweise aus dem Land der Träume reißt und zum anderen nicht an den Grenzen der Trommelfellbelastung oder des guten Musikgeschmacks kratzt.

Der Tag startet mit einem Mix aus Sonne, Wind, Wolken und natürlich auch etwas Regen. Nach dem Frühstück starten alle mehr oder minder motiviert ins Gruppenprogramm, viele Gruppen nutzen den heutigen Tag zur Zwischenreflexion. Wie war die Zeit bisher, was könnte noch besser laufen, was wünsche ich mir für die verbleibenden Tage? Zu Mittag gibt es erneut Halbe Kollegen mit Erbsen und Möhren und wieder vermeldet die Küche nach kurzer Zeit, dass Kollegen aus seien.

Ist aber halb so schlimm, denn trotz orkanartiger Böen wirft Martin zum Abendessen den Grill an und es gibt Würstchen für alle. Nach dem Essen ist es dann soweit; die F3 kündigt das langersehnte Leiter- Teilnehmer- Spiel an und um kurz nach acht pfeift Bene an. Was soll ich sagen? Ein vierter Sieg in Folge hätte wahrscheinlich zu einer tiefgreifenden Depression auf Teilnehmerseite geführt. Die Aufstellung war zudem für Coach Giese ohnehin schon eine einzige Herausforderung- Nora und Felix fallen beide mit Bänderdehnung- und Anriss aus. Phil schmeißt sich trotz grippalem Infekt ins Torwarttrikot und Miri und Stefan haben ihren freien Tag. Und dann kommt auch noch in einem stillen Moment von einem Experten, der nicht genannt werden möchte, die Aussage:“Anna, die Teilnehmer sind dieses Jahr auch leider überragend gut!“ Die Teilnehmer gewinnen auf jeden Fall eindeutig. Über das genaue Ergebnis gibt es diverse Aussagen- je nach dem, wen man so fragt.

Ich selbst war leider nicht zugegen, denn auch für die Kinder, die wenig fußballbegeistert sind, gibt es natürlich  frei wählbares Programm. So haben wir also gestern Abend in gemütlicher Mädelsrunde im Essaal gesessen und unsere Mobiles aus Strandgut gebastelt. – Todschick!