Tag 12 – 22.08.2015

Leuchtfeuer 12

Heute ist Besuchertag. Von vielen gefürchtet, aber gewiss von mindestens ebenso vielen herbeigesehnt. In der Morgenrunde machen wir uns mit Pizzamassagen noch einmal richtig locker. Den BVD übernimmt Gruppe 1, und um 11.00 Uhr befindet sich der Hof in vorzeigbarem Glanz. Ein Übriges tut die Sonne, die strahlt, als bekäme sie auch Besuch. Unsere Gäste treffen ein: Eltern, ehemalige Teilnehmer und ehemalige Gruppenleiter. Nach einer Begrüßung und kurzer Einweisung durch Svenja ist der Hof zur Besichtigung freigegeben. Einzig der Bungalow ist Leiterbereich und bleibt tabu. Mittags verwandelt sich der Hofplatz in eine riesige Festtafel. Es gibt Bami Goreng mit Apfelmus, zum Nachtisch Eis. Die Lucies verarbeiteten 25kg Nudeln, 15kg Fleisch, 33 Stangen Porree, 15kg Spitzkohl und drei große Gläser Sambal Olek. Dann krachen die Lucierufe auf die erschrockenen Besucher herab. Jonas riskiert einen Stimmbandriss: „Gib mir ein L …“ Einige Eltern fallen fast von der Bank. „ Um Gottes Willen, macht ihr das jeden Tag, auch wenn ihr drinnen gegessen habt?“ Die Stimmung ist großartig.

Dann werden die Besucher in die Mittagspause verabschiedet. Am Nachmittag verteilen sich die Teilnehmer an verschiedenen Spielstationen in der näheren Umgebung. Um 15.00 Uhr können die Besucher in Kleingruppen, die von unseren Springern angeführt werden, mit dem Rad diese Stationen anfahren und die Kinder beim Spielen beobachten. Auf dem F3-Hof wird gebastelt, am Basketballplatz „ultimative Frisbee“ und an der Halfpipe Radball gespielt, am Waldspielplatz ist die Slackline aufgespannt und ein Revier für „Ketchup the Fleck“ abgesteckt. Am Strand entsteht eine Riesensandburg und in den Sprungdünen riskieren Porutscher und „Jumper“ Kopf und Kragen. Die Eltern sind begeistert, stellen interessiert Fragen zu den Spielregeln und versuchen sich unter Beifall und Gelächter an der Slackline.

In einer „Vorabendrunde“ teilten die Eltern ihre Begeisterung über das Erlebte mit. Wir singen: „wenn einer alleine träumt …“ Wir verabschieden uns mit Blick auf den Gottesdienst am Sonntagmorgen.

In der abschließenden Abendrunde bei Fackelschein und Lichterkette entzünden Teilnehmer für ihren besonderen Moment des Tages eine Wunderkerze und befeuern damit den Vulkan. Alle sind sich einig: das war ein toller Tag, ein Höhepunkt der Jubiläumsfreizeit 2015.