Tag 13 – 06.07.2016

Ab 04.15 Uhr leitet der Hahn von nebenan den Beginn des Tages ein und es stellt sich für mich einmal mehr die Frage; ihn und sein eher unsympathisches Krähen oder den anschließenden Sauerstoffmangel ertragen?- Ich entscheide mich für den Sauerstoffmangel, denn heute morgen ist er, nun ja, besonders motiviert. Vielleicht weil er ahnt, dass ein strahlend schöner Tag mit viel, viel Sonne anbricht. Im Gruppenprogramm werden die Sprungdünen und der Strand angefahren und die Sonnencreme kommt endlich zum Einsatz. Mittags gibt es das Traditionsgericht Bami und obwohl ich anschließend nicht in der unmittelbaren Umgebung des Esssaals bin, höre ich ein durchaus positives Feedback seitens der Teilnehmer. In der Mittagsfreiphase bietet Patrick auf dem Sportplatz Brennball an, mit der Wasserrutsche als Endstation. Von F3 bis Gruppe 8 haben sich Sport- und Wasserbegeisterte eingefunden. Derweil tanzen Ornella und Regina im Esssaal mit einigen Teilnehmern eine Hip- Hop Choreo. Vielleicht bekommt man das Ergebnis an anderer Stelle noch zu sehen?!

Nach dem Abendessen spielen dann Teilnehmer im Alter von 10 bis 14 Jahren gegen die Fußballmannschaft der Söhne von Dymphie und Foppe. Auch fast schon traditionsbehaftet. Die Mannschaften trennen sich, unter Schiedsrichter Jasper, mit einem 4: 4.

Anschließend versammeln sich alle um 20.45 Uhr, um die heutige Abendrunde an einem anderen Ort zu erleben. Es geht in die Dünen vor dem kleinen Wäldchen und auf dem Weg dorthin erinnert mich das Ausmaß der Hasenpopulation  schwer an 1998. Die Gestaltung dieser Abendrunde hat Premiere. Daniel und Jonas gestalten sie in Taizé- Form und ich bin überrascht wie still knapp 130 Personen sein können. Nämlich so ruhig, dass ich auf meiner Teppichfliese die Grillen neben und das Möwengeschrei über mir fast schon etwas aufdringlich finde.

Nun, man muss bekanntlich Prioritäten setzen, insofern darf das Federvieh meinetwegen auch morgen wieder krähen, was die Stimmbänder hergeben…