Tag 13 – 29.08.2014

Es ist Freitag, der 13. Tag unserer Inselfreizeit auf Ameland. Gott sei Dank sind wir nicht abergläubisch. Und das gute Wetter lässt uns auf einen großartigen Tag hoffen. Pünktlich verlassen die Gruppen nach dem Frühstück den Hof, „bewaffnet“ mit verschiedenen Bällen oder dem Wikingerspiel, eine andere hat sich den großen Fallschirm organisiert, wieder eine andere Gruppe wird die Slackline im Wäldchen spannen und balancieren üben, und mit Fahrrädern will die Gruppe 5 den Leuchtturm erobern. Letztere werden wir natürlich erst heute Abend wiedersehen, mit Bene’s Hilfe gibt es für sie „Essen auf Rädern“.

Eine kleine Gruppe von Leitern und Teilnehmern erfährt in der Mittagspause, dass das Glück der Erde auch auf Ameland auf dem Rücken der Pferde liegen kann. Auf großen, schwarzen Friesenpferden jagen sie im Galopp zwischen Nes und Buren am Strand entlang. Sonne, Wind und Wellen, dazu das Trommeln der Hufe auf dem festen Sand direkt am Wasser sorgen für ein besonderes Glücksgefühl.

Auch am Nachmittag ist Strandwetter. Gruppe 3 hat BVD, und vertreibt sich die Zeit zwischen den Diensten mit kurzweiligen Wettspielen auf dem Hof.

Beim Abendessen gibt es die Ankündigung, auf die viele schon sehnsüchtig gewartet haben: Leuchtturmwanderung!! Um 19.00 Uhr bewegt sich der Lindwurm Amelandfreizeit zum Neser Strandaufgang und von da aus direkt am Strand entlang nach Westen. Der Wind kommt böig von vorn und bläst Sandfahnen von den Dünen herunter. Die untergehende Sonne zaubert ein Farbenspiel an den Himmel, bis sie dann hinter dichter werdenden Wolken verschwindet. Der Strand ist ebbebedingt extrabreit und menschenleer. Abgesehen von unserer Hundertschaft natürlich. Die Meute zergliedert sich immer mehr in kleine Weg- und Gesprächsgemeinschaften. Wir sind flott unterwegs. Vorne gehen Leiter als Bremser, hinten als Motivatoren. In Hollum am Strandaufgang wartet der Bulli. Gelegenheit, die Wasserflaschen aufzufüllen und im Strandcafè zur Toilette zu gehen. Auf dem Dünenweg marschieren wir durch Dämmerung und Dunkelheit in Richtung Leuchtturm, dessen Lichtstrahlen uns zuzuwinken scheinen. Am Ziel, direkt unter dem Leuchtturm, gibt es Milchreis mit Zucker und Zimt, Kirschen oder/und Apfelmus. Die Lucies schwingen die Kellen, alle werden satt. Um 22.30 Uhr kommt ein Bus und fährt uns zurück zum Hof. Ein tolles Erlebnis. Noch eine kurze Abendrunde im Schein der Lichterkette. Er hält die ganze Welt in seiner Hand, auch Dich und mich. Gute Nacht.

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