Tag 2 – 18.08.2014

Die Wettervorhersagen klangen sehr dramatisch, so dass wir den „Wüstentag“ sicherheitshalber verkürzen und lediglich das Mittagessen um eine halbe Stunde verschieben. In der Morgenrunde stimmt uns Felix mit der Geschichte vom Regenbogenfisch auf den Tag ein. „Finde Dein Glück, indem Du andere glücklich machst“ ist eine tolle Botschaft sowohl für alle, die den Hof aufbauen, als auch für die „Gruppenfindung“ unterwegs. So schlimm wie angekündigt entwickelt sich das Wetter Gott sei dank nicht, aber Spielplätze mit Schutzhütten oder Bushäuschen in erreichbarer Nähe für einige Regenunterbrechungen sind begehrt.

Mittags werden die Lucies für „Stroganoff“ und Apfelmus so gefeiert, dass kleiner und großer Esssaal beben. Morten kräht: „Gib mir ein L …“ in einer Lautstärke, dass Foppes Hahn eingeschnappt in seinem Stall verschwindet. „Der nervt sowieso nur“ hat Julien nur geknurrt. Nachmittags ist wieder Gruppenprogramm. In Nes ist Regenbekleidung stark gefragt, wofür manch Taschengeldkonto arg strapaziert wird. Bei der Freiphase am Abend zeigt sich der Hof von seiner Schokoladenseite. In allen Spielecken „steppt der Bär“. Die Stimmung ist heiter bis ausgelassen. Keine Spur von „Schlechtwetterblues“, zumal es recht mild und vor allem trocken ist. Dazu natürlich „Raucherecken-Rock’n Roll“ vom Feinsten. Starke, multiinstrumentale Beteiligung, heller Sound aus jungen Kehlen. Was für ein Tag. In der Abendrunde greift Felix die Geschichte vom Vormittag noch mal auf. Wir haben verstanden und singen: „Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit. Träumt unsern Traum.“ Gute Nacht.

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