Tag 3 – 13.08.2015

Leuchtfeuer 3

Nach Ankunft und Wüstentag nun der erste richtige Tag mit Gruppenprogramm; und das läuft für alle „Neuen“ zur Erklärung so: Die Gruppen verlassen nach der Morgenrunde und anschließendem Frühstück mit der weltbesten Milch auf Erden und einem ungefähren Fettgehalt von ca. 25 Prozent den Hof und steuern verschiedene Orte auf der Insel an wie etwa die Spielwiese, den Waldspielplatz, den Basketballkorb oder die „Robben“. Dort wird in der Regel gespielt, was das Zeug hält. Um den Amelandwortschatz auch hier um einige Begriffe zu erweitern, hauptsächlich wurden die Klassiker „Pott ist weg“, „Capture the flag“ oder „Gefallener Engel“ gespielt. Zudem holten die Gruppen 1und F3 ihren Wüstentag nach und Gruppe 7 und 9 verschönerten ihre Gruppenteilchen mit höchstem, kreativen Know- How- liebe Eltern, das Geld ist gut angelegt.

Zu Mittag gab es ein weiteres Traditionsgericht der Freizeit, dessen Entstehungsgeschichte bestimmt im Jubiläumsbuch nachzulesen ist; halbe Kollegen mit Kartoffeln und Möhrchen/ Erbsengemüse. Und nach flammender Bestätigung ihrer außergewöhnlichen Kochkünste verteilten die Lucies einen durchaus wetterangemessenen Nachtisch: Eis!

Apropos Wetter: Strahlender Sonnenschein mit Temperaturen zwischen 32 Grad gegen Mittag und 15 Grad am Abend. Der Wind blies mäßig bis stark, so dass mancher Teilnehmer, der am Strand war, diesen Besuch mit einer Sandstrahlnaherfahrung verglich.

Nach dem Abendessen wurde das erste Mal der hofeigene Kiosk eröffnet, an dem sich permanent unterzuckerte Teilnehmer über die Freizeit versorgen können. Außerdem fanden die ersten beiden Interessensprogramme statt. So wurde zum Einen das älteste Interessensprogramm- Freundschaftsbändchen knüpfen- der Freizeit angeboten, an dieser Stelle vielen Dank an Christiane Kremer, die es ins Leben rief.

Und da sich auf Ameland bekanntlich Neues und Altes die Klinke in die Hand geben, bot Gabriel 10 Meter weiter erstmalig auf dem Sportplatz ein Impro- Theater an. Die außerordentliche Frequentierung spricht stark für eine Wiederholung.

In der Abendrunde wurde zu guter Letzt noch einmal alles gegeben und unsere Mitte eingeführt, die das Motto der diesjährigen Freizeit „Leuchtfeuer“ aufgreift.

Nun haben wir also einen echten eigenen Vulkan auf dem Hof stehen, der zwar noch relativ einsam auf einer Grünfläche steht aber nach und nach und durch ganz unterschiedliche Menschen und Ideen an Umgebung gewinnen wird und der darauf wartet, seine Kraft und Energie an die Oberfläche zu bringen.

Insgesamt also ein Tag auf Ameland wie er sein soll, nämlich so überwältigend, dass um 22.30 Uhr absolute Ruhe in den Schlafsälen herrschte.