Tag 3 – 19.08.2014

In der Morgenrunde spielen wir „Schiffsbesatzung“ Eine Gruppe spielt Steuermann, eine schrubbt das Deck, eine andere steigt in den Ausguck usw.. Die Freizeitleitung steht an der Reling und reiert. Sehr lustig. Danke, Anni, Danke Miriam!!

Im Morgenprogramm sind wieder alle Gruppen unterwegs, und mittlerweile ist auch jede/r allwettertauglich ausgerüstet. Der BVD bleibt da, räumt auf und macht sauber.

Beim Mittagsgebet jubeln wir: „Einfach spitze, halbe Kollegen!

Komm, wir loben Gott den Herrn.“

Die F3 darf mitessen, muss aber draußen sitzen. Macht nichts, Sonne scheint. Wetter­umschwung? Wenn das von leeren Tellern abhängt, haben wir alles gegeben. Mussten irgendwann die halben Kollegen sogar vierteln. Frische Luft macht einfach hungrig! Natürlich eine Rakete für die Lucies.

In der Mittagspause brütet der Spiri-AK über der Abendrunde. Die wird der Hammer!!

Nachmittags zieht Gruppe 9 „voll aufgerödelt“ zum kleinen Waldspielplatz. „Pott ist weg“ – den Klassiker, natürlich. Auch Lappenschnappen und Kontakto. Zwischendurch immer wieder Kooperationsspiele, weil es der Gruppe in dieser Phase gut tut. Miriam und Bjarne haben ein riesiges Repertoire, und die Gruppe ist mit Feuereifer dabei. Immer wieder heftig prasselnde Regengüsse – kein Grund, das Spiel zu unterbrechen. Die Kinder scheinen sie kaum zu bemerken. Unglaublich. Wie zur Belohnung zeigt sich zwischendurch die Sonne und die Kinder spielen eine Runde im T-shirt, nur um in der nächsten wieder alles über zu streifen. Es kann wirklich nur noch besser werden – wohlbemerkt, mit dem Wetter! Die Stimmung ist ausgezeichnet, der Spaßfaktor hoch. Der Hunger treibt uns wieder zurück.

In der Freiphase die ersten IP’s (Interessenprogramm). Freundschaftsbücher basteln und, besonders für Ameland-Neulinge, eine Inselrundfahrt mit „Fremdenführer“ Jonas und Krystian. Beides soll der Hit gewesen sein. Aber der Knaller des Tages ist die Abendrunde. Zu „what shall we do with the drunken sailor“, öffnet sich das hintere Hoftor, und ein riesiges Boot, in dessen Bug Käpt’n Anni thront, wird durch dichte Rauchschwaden hindurch auf den Hofgezogen. Aus einer Kiste verteilt Anni alte Dokumente, von denen haarsträubende Geschichten verlesen werden. Seemannsgarn!! Und alle unvollständig. Wir werden aufgefordert, unsere eigenen Abenteuer zu erleben und, inspiriert vom Boot in unserer Mitte, einander zu erzählen. Mit „we are sailing“ klingt diese denkwürdige Abendrunde aus. Gute Nacht.

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