Tag 6 – 17.07.2019

„Morgen wird das Wetter besser. Ab Morgen gibt es Sonnenschein.“ Solche Aussagen haben wir uns die letzten Tage anhören müssen und heute ist es endlich soweit. Das bisher eher durchwachsene Wetter wird tatsächlich besser, der Himmel reißt auf und die Sonne lässt uns alle unter unseren Kopfbedeckungen verschwinden. Die Regenjacken werden gegen Sonnenmilch eingetauscht und die Hosen abgeschnitten. 
Nach der wunderbaren, aber auch anstrengenden Großveranstaltung am Tag davor, wird die erste Gruppenphase bei einign etwas ruhiger gestaltet und zum gemeinschaftlichen Chillen genutzt. Währenddessen hat Gruppe 6 einen zauberhaften BvD gemacht und den ganzen Hof geputzt und aufgeräumt.
Das Highlight des Tages kam dann beim Mittagessen: es gab Wraps! In freudiger Stimmung wurde Salat, Gemüse und Soße geschichtet, gestapelt und sicher in Tortillas verstaut. 
Kugelrund ging es ich die Freiphase, in der die Lucies ihren IP Haferflocke angeboten und fröhlich verschiedene Snacks mit einigen Teilnehmer zubereitet haben. Parallel war Leo mit allen Basketballbegeisterten ein paar Körbe werfen und hat kleine Sportspiele angeleitet.
Aufgrund des guten Wetters konnte zum ersten Mal im diesem Jahr die Rutschplane Maximus auf dem Sportplatz aufgebaut werden. Mit viel Seife und Wasser wurde um die Wette geschlittert.
Im Nachmittagsprogramm waren nicht nur ein oder zwei oder drei oder vier oder fünf oder sechs oder sieben Gruppen am Strand. Nein, das ganze Lager ist gesammelt zum Burener Strandaufgang gelaufen und geradelt. Dort wurde in der Wellen geplanscht, Burgen gebaut und gespiket. 
Nach dem Abendessen wurden dann noch fleißig Postkarten gebastelt und geschrieben. Auf dem Sportplatz wurden die letzten Sonnenstrahlen mit einer Partie Ultimate Frisbee gefeiert. 
Um halb zehn sammelten sich dann alle wieder auf dem Hof um gemeinsam die Verlängerte Abendrunde zu erleben, auch die F3 war mit dabei. Das Thema heute Abend: Reisen mit leichtem Gepäck. Welchen Ballast möchte ich gerne los werden? Welche Gedanken und Sorgen würde ich gerne hinter mir lassen? Nachdem sich jeder diese Fragen selbst gestellt und auf einem Zettel festgehalten hatte, wurden diese im Feuer verbrannt und so das Lösen von diesem emotionalen Ballast symbolisiert. Es wurde viel gesungen und auch die ein oder andere Träne verdrückt. Anschließend ging es Zähne putzen und ins Bett. Gute Nacht lieber Hof.

Jana